Aus dem "Journal of Experimental Biologie, Bd 212 S. 2835" gibt es folgende Sensation zu berichten: Lange fragten sich eins bis zwei Wissenschaftler, wie zum Beispiel das "Judasohr" (siehe oben auf dem Frankenstein) es schafft, seine Sporen möglichst weit zu verbreiten ohne dabei viel Energie verbrauchen zu müssen. Hier hat man jetzt dank einer Hochgeschwindigkeitskamera herausgefunden, dass Auricula  und auch ander Pilzgattungen die Oberflächenspannung von Wassertropfen nutzen.

Wenn sich nach einem Regentag zwei sich auf den Sporen befindliche  Wassertröpfchen langsam nähern und schließlich (peng) zusammenfließen, wird deren Oberflächenspannung für eine Millionstel Sekunde herabgesetzt. Die dabei frei werdende Energie wird in kinetische Energie, also Bewegungsenergie, umgewandelt und die Pilzspore wird in diesem Moment weggeschleudert............. (natürlich lese ich nicht Seite 2835 im J.o.B, sondern Seite N2 in der FAZ vom 26 Jenner....

Gruß Klaus